Plädoyer für die Aufrechten

Nachstehend ein interessanter Link zur Vorgehensweise der sächsischen Justiz. Es geht um das Buch von Jürgen Roth, Spinnennetz der Macht, das vor etwas mehr als vier Jahren erschienen ist. Roth befasst sich darin auch mit meiner Geschichte. Im Gegensatz zur BILD-Leipzig hat er die Hintergründe aufgearbeitet. Er legt dar, wie schnell man in Sachsen in den Fokus der Justiz geraten kann. Während die BILD nie einen Versuch gemacht hatte, meine Erlebnisse objektiv aufzuarbeiten, sondern immer nur Steigbügelhalterdienste für die herrschende politische Kaste ausführte, ist das Buch von Roth Balsam auf die Wunden der betroffenen Personen. Roth verlieh ihnen eine Stimme. Und die Sächsische Zeitung berichtete darüber.

http://www.sz-online.de/sachsen/plaedoyer-fuer-die-aufrechten-2547701.html

Die besonderen Gepflogenheiten des Freistaates Sachsen

Es gab sie auch, die andere, objektive Berichterstattung. Sie machte sich ein eigenes Bild von den Gepflogenheiten des Freistaates Sachsen. Sein Atem erreichte die unabhängige Presse nicht. Diese ließ sich nicht, wie die BILD-Leipzig, manipulieren.

Im Zusammenhang mit den Spielbankenprozessen – ich hatte mich als Rechtsanwalt für den Erhalt von 100 Arbeitsplätzen im klassischen Spiel der sächsischen Spielbanken eingesetzt, veröffentlichte die Zeitung „Die Welt“ einen Artikel, der nicht weiter kommentiert werden muss. Er sei jedem, der sich einen unabhängigen Eindruck von der Vorgehensweise des Freistaates Sachsen sowie seinem Umgang mit kritischen Personen verschaffen will, wärmstens empfohlen. Er belegt, dass der Freistaat Sachsen bei Auseinandersetzungen nicht an der Einhaltung rechtsstaatlicher Grundsätze interessiert ist.

www.welt.de/print-welt/article535320/Sachsens-Kronprinz-unter-Druck.html

BILD-Leipzig: Steigbügelhalter des Freistaates Sachsen

Im Jahr 2005 platzte mir endgültig der Kragen. Mal wieder hatte die BILD-Leipzig negativ über mich berichtet. Wieder einmal zeichnete sich ihre Berichterstattung dadurch aus, dass selbst der kleinste Funken Wahrheit fehlte. Also teilte ich der BILD-Redakteurin Martina Kurtz – eine Anhängerin der besonders perfiden Berichterstattung – mit, dass ich mich künftig gegenüber der BILD nicht mehr äußern werde. Ich war es endgültig leid.

Bereits in den Jahren 1999 ff. war die BILD-Leipzig durch eine besonders einseitige Berichterstattung aufgefallen. Damals kämpfte ich mit den Beschäftigten des klassischen Spiels der Sächsischen Spielbanken GmbH & Co.KG, einem Staatsunternehmen, für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze. Eigentlich war dies ein Thema, dessen sich auch die BILD annehmen konnte. Sie tat dies jedoch auf ihre Weise.

Der Freistaat Sachsen zeigte sich anlässlich der hart geführten Verhandlungen durch sein eigenes Verständnis von einem Rechtsstaat aus. Aus heutiger Sicht erinnert man sich da an den türkischen Präsidenten Erdogan. Widerstand ist zwecklos, Gegner werden mit Strafverfahren belegt und einfach ausgeschaltet.

So war das auch in meinem Fall, als ich im September 1999 einen Besuch des Landeskriminalamtes aus Dresden erhielt. Etwa 15 dieser Staatsbediensteten, darunter zwei Staatsanwälte, legten mir einen Durchsuchungsbeschluss vor. Danach war ich Kopf einer kriminellen Vereinigung, was so schwer wiegt, wie ein Terrorismusvorwurf. Angezeigt hatte mich das sächsische Finanzministerium unter der Führung von Prof. Dr. Milbradt.

Die Vorwürfe waren frei erfunden. Es ging nur darum, mich einzuschüchtern und öffentlich zu diffamieren. Daher verwundert es nicht, dass die BILD-Zeitung sehr schnell Wind von der Angelegenheit bekam. Und diese schlachtete das Thema in Form der für dieses Kampfblatt charakteristischen Berichterstattung aus. Bis zum heutigen Tage diffamiert mich die BILD, indem sie darauf hinweist, dass ich schon früh straffällig geworden wäre.

Nur entbehrten die Vorwürfe sogar des kleinsten Fünkchens an Wahrheit, was die BILD-Leipzig natürlich nicht weiter interessierte. Bereits das Landeskriminalamt hatte intern gegenüber dem sächsischen Finanzministerium klargestellt, dass die Vorwürfe frei erfunden waren. An der Denunziation meiner Person änderte dies allerdings nichts.

Ich ließ mir die Durchsuchung meiner Wohnung und meiner Kanzlei nicht gefallen und legte Verfassungsbeschwerde ein. Der Sächsische Verfassungsgerichtshof gab mir recht und verurteilte den Durchsuchungsbeschluss am 18. Oktober 2001 als eindeutig verfassungswidrig.

Die BILD-Leipzig, allen voran ihre Redakteurin Martina Kurtz, beeindruckte dies allerdings nicht. Sie stigmatisiert mich auch heute noch als kriminell. Vielleicht sollte ich ihr mal einen Auszug aus dem Bundeszentralregister übermitteln. Der ist bis heute lupenrein. Nur verfolgt Frau Kurtz ihre eigenen Ziele.

Verfassungsgerichtshof 18.10.2001

Das Establishment schlägt zurück

Es hat mich schon überrascht, als ich die Nachricht gelesen hatte. Eigentlich dachte ich, die Angelegenheit sei längst ausgestanden. Offensichtlich habe ich mich dabei gründlich geirrt. Denn der Freistaat Sachsen besitzt nun einmal einen langen Atem. Er vergisst nie.

Es geht um den Ex-Leiter des Kommissariats für organisierte Kriminalität in Leipzig, Georg Wehling. Er hatte durch zahlreiche Ermittlungserfolge auf sich aufmerksam gemacht, u. a. das Kinderbordell „Jasmin“ in Leipzig ausgehoben. Dort boten sich Minderjährige nach eigener Aussage auch hohen Mitarbeiterin in der sächsischen Justiz an, die sie anhand von Fotos eindeutig identifizierten.

Georg Wehling trat in der Vergangenheit so manchen Vertreter der regierenden Kaste auf die Füße. Seine Ermittlungen wurden – was für den Freistaat Sachsen absolut üblich ist – als Verleumdung abgetan. Wehling musste bereits in der Vergangenheit zahlreiche Strafverfahren über sich ergehen lassen, die alle im justizpolitischen Nirwana endeten. Es gibt kaum einen Staatsbediensteten, den die sächsische Justiz derart lange ihren Atem spüren ließ. Nun hat es ihn wieder einmal erwischt. Er wurde vor dem Landgericht Dresden, also vor der Haustür der sächsischen Staatsregierung, angeklagt. Es geht um angebliche Falschaussagen vor dem Untersuchungsausschuss in der „Sachsensumpfaffäre“.

www.welt.de/politik/deutschland/article164148211/Geschichten-aus-dem-Sachsensumpf.html

Leider laufen die Dinge nun einmal so in Sachsen. Äußert man seine Meinung und stützt sie auf Ermittlungsergebnisse, so bekommt man schnell die Keule der sächsischen Justiz zu spüren. Diese Meinung wird als falsch hingestellt, die von Wehling belasteten Personen treten dabei als Zeugen auf, die ihre eigene Unschuld bestätigen.

Aus rechtsstaatlicher Sicht ist diese Vorgehensweise absolut abenteuerlich. Der Angeklagte kann sich hiergegen kaum verteidigen, zumal seine Aussage nicht das Gewicht der von der sächsischen Justiz präsentierten Zeugen besitzt. Leider besitzt diese Form des hybriden Rechtsstaats in Sachsen Tradition.

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„Nichts ist wie es scheint“, formuliert Al Pacino treffend in dem Film „Der Einsatz“ und weist damit drastisch auf die Diskrepanz zwischen persönlicher Überzeugung und Wirklichkeit hin. Seine Worte beschreiben meine Erlebnisse am besten. Es geht um nicht erfüllte Hoffnungen, um den Traum vom Rechtsstaat.

Coming soon

Es hat lange gedauert. Zwischenzeitlich ist mein Tagebuch weitgehend fertig. Es geht um meine Erfahrungen als Aufbauhelfer in Sachsen. Nach einem vielversprechenden Start als Rechtsanwalt einer Großkanzlei geriet ich schnell in die Mühlen des sächsischen Obrigkeitsstaates. Auslöser war mein Kampf um den Erhalt von Arbeitsplätzen bei der Sächsischen Spielbanken GmbH & Co.KG, einem Staatsunternehmen. Damals führte ich mehr als 500 Prozesse gegen den Freistaat Sachsen und musste schnell feststellen, wie wenig dieser verzeiht.

Schon während der Verhandlungen über einen Sozialplan wurden wir von einem führenden Vertreter des sächsischen Finanzministeriums – damals noch unter der Leitung von Prof. Dr. Milbradt – massiv bedroht. Die Art und Weise, wie ich die Interessen von Mitarbeitern der Spielbanken und ihren Beschäftigten vertrat führte zu einer massiven Verfolgung meiner Person. Fortan stand ich nicht nur im Fokus der Staatsanwaltschaften, sondern auch der sächsischen Finanzämter. Deren gebündelte Aktivitäten führten schließlich zu meiner wirtschaftlichen und gesundheitlichen Vernichtung.

Mit meinem Tagebuch, das in etwa sechs Wochen erscheinen wird, ziehe ich einen Schlussstrich unter meine Erfahrungen. Emotional ist das für mich wichtig. Ich möchte aber auch darstellen, wie es um den Rechtsstaat in Sachsen wirklich bestellt ist.

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